Urban Banx ist zurück: Alan Blair geht in Deutschland Karpfenangeln

[ENG] Urban Banx is terug: Alan Blair gaat karpervissen in Duitsland - KarperCentrale

Urban Banx ist zurück. Alan Blair zieht für Nash Tackle neun Nächte durch Deutschland und sucht Karpfen mitten in einigen der bekanntesten Städte des Landes. Parkseen, Kanäle, Häfen, Brücken und Industriegewässer: Das ist urbanes Karpfenangeln, wie es nur Alan Blair zeigen kann.

Die Rückkehr von Urban Banx

Für viele Karpfenangler ist Urban Banx untrennbar mit Alan Blair verbunden. Keine abgesperrten Circuit-Gewässer oder bequeme Plätze, sondern die Ruten mitten in der Stadt auspacken und herausfinden, was an Orten schwimmt, an denen täglich tausende Menschen vorbeigehen.

Für diese neue Ausgabe verlegt sich das Konzept nach Deutschland.

Der Plan klingt simpel: Neun Nächte angeln und in der Zeit fünf verschiedene Städte besuchen. In Wirklichkeit bedeutet das ständiges Fahren, Suchen, Beobachten, Umziehen und manchmal innerhalb weniger Stunden entscheiden, ob ein Gewässer genug Potenzial hat, um zu bleiben.

Genau das macht Urban Banx so spannend zum Zuschauen.

Karpfenangeln an Orten, wo man es nicht erwartet

Der Reiz von Urban Banx liegt nicht nur in den Karpfen. Es sind vor allem die Locations, die diese Serie besonders machen.

Alan fischt während seiner deutschen Roadtrip an komplett unterschiedlichen Stadtgewässern. Mal läuft er mit minimaler Ausrüstung um einen akkurat angelegten Parksee, später sitzt er zwischen Industrie, Hausbooten, Brücken und riesigen Binnenschiffen.

Manche Spots sehen auf den ersten Blick kaum nach einem Platz aus, an dem jemand ernsthaft auf Karpfen angeln würde.

Genau das ist für Alan der Reiz.

Ein großer umgestürzter Baum, eine Betonmauer, eine Reihe vertäuter Boote oder ein kleines klares Stadtgewässer können ausreichen, um seine Aufmerksamkeit zu wecken. Dann muss in kurzer Zeit festgestellt werden, ob tatsächlich Karpfen da sind und ob sie auch zu fangen sind.

Der erste Stopp: Düsseldorf

Das deutsche Abenteuer beginnt in Düsseldorf, wo Alan zusammen mit Ben verschiedene urbane Gewässer besucht.

Die Bedingungen sind nicht gerade ideal. Es ist Mai, aber mit niedrigen Temperaturen und kaltem Wind fühlt es sich alles andere als wie perfektes Frühlingswetter an.

Anstatt an einem Gewässer zu verharren, wird gesucht.

Eine Runde um das Gewässer mit einer polarisierenden Brille bleibt dabei eine der ersten Sachen, die Alan macht. Selbst wenn moderne Hilfsmittel zur Verfügung stehen, will er zuerst selbst sehen, was los ist.

Sein Gedanke dahinter ist einfach: Zwanzig Minuten suchen können wertvoller sein als stundenlang an einem Platz zu angeln, an dem keine Karpfen sind.

Weitersuchen, wenn die Signale fehlen

Dieses Prinzip zieht sich durch den ganzen Film.

Wenn keine Karpfen zu sehen sind, keine Blasen aufsteigen und kein verfärbtes Wasser oder andere Aktivität zu finden ist, wird nicht automatisch den ganzen Tag am selben Platz weitergeangelt.

Alan will etwas haben, auf das er sein Vertrauen stützen kann.

An kleinen urbanen Gewässern kann das ein sichtbarer Karpfen sein. An größeren Gewässern reicht manchmal eine interessante Struktur. Und wenn nur wenige Stunden zur Verfügung stehen, muss manchmal einfach die logischste Karpfenzone gewählt werden.

Urbanes Karpfenangeln ist dadurch ständig eine Kombination aus Beobachten und schnellen Entscheidungen.

Stalking mit minimaler Ausrüstung

An verschiedenen Stellen wird die komplette Ausrüstung bewusst im Bus gelassen.

Eine kompakte Rute, Rucksack, Abhakmatte und etwas Köder reichen aus, um schnell ein neues Stadtgewässer zu erkunden.

Das macht es möglich, einen gesichteten Karpfen direkt zu befischen, ohne vorher einen kompletten Spot aufzubauen.

Ein Stück Brot, eine einzelne Rig oder eine kleine Menge Futter kann dabei ausreichen.

Nicht jede Chance führt zu einem Fang. Das gehört gerade zum Konzept. Im Film sieht man gut, wie viel Suchen und Ausprobieren dem einen Moment vorausgehen kann, in dem plötzlich alles passt.

Urbanes Karpfenangeln dreht sich nicht um den größten Fisch

Eine wichtige Botschaft aus Urban Banx ist, dass eine besondere Karpfensession nicht automatisch einen Rekordfisch bedeuten muss.

Der Ort, die Menschen und die Art, wie ein Karpfen gefangen wird, können einen Fang mindestens genauso besonders machen.

Alan betont im Film, dass Urban Banx nie als Suche nach ausschließlich den allergrößten Karpfen gedacht war.

Ein öffentliches Stadtgewässer, ein kleiner Parkteich oder ein großer Kanal können genauso gut ein fantastisches Karpfenabenteuer bieten.

Gerade diese Zugänglichkeit macht einen großen Teil des Charmes aus: Interessante Karpfen schwimmen manchmal buchstäblich zwischen Häusern, Büros, Cafés und belebten Spazierwegen.

Hamburg: Karpfenangeln mitten im Stadtleben

Nach Düsseldorf geht die Reise weiter nach Hamburg.

Da ändert sich die Dimension komplett. Alan landet an einem riesigen Stadtgewässer, wo Freizeit und Karpfenangeln buchstäblich ineinanderfließen.

Spaziergänger, Jogger, Boote und andere Besucher gehören alle zur Umgebung dazu.

Für urbane Karpfenangler ist das vertraut. Man beschäftigt sich nicht nur mit den Karpfen, sondern muss ständig alles rund ums Wasser im Blick behalten.

Ein wichtiger Bestandteil davon ist das Schnurmanagement. Auf einem Gewässer mit viel Bootsverkehr müssen die Schnüre so weit wie möglich aus der Fahrtroute gehalten werden.

Alan nutzt deshalb unter anderem Backleads, um die Schnur dicht am Grund zu halten.

Kontakt mit Passanten gehört dazu.

Urbanes Karpfenangeln bringt außerdem etwas mit sich, das an abgelegenen Gewässern viel seltener vorkommt: Kontakt mit Passanten.

Die Leute wollen wissen, was gefangen wird, wie groß die Fische sind und manchmal sogar, was überhaupt im Wasser unterwegs ist.

Alan sieht das genau als Teil des Erlebnisses.

Viele Stadtbewohner haben keine Ahnung, welche Karpfen quasi direkt vor ihrer Haustür schwimmen. Sobald ein Fisch am Ufer liegt, entsteht schnell Interesse.

Diese Interaktion zwischen Karpfenangler und Stadt bildet erneut einen wichtigen Teil der typischen Urban Banx-Atmosphäre.

Vom Parksee zu riesigen deutschen Wasserwegen.

Je weiter die Roadtrip voranschreitet, desto größer wird der Kontrast zwischen den Spots.

Nach relativ übersichtlichen Stadtgewässern landet Alan in gigantischen Wassersystemen, wo das Finden von Karpfen eine ganz andere Herausforderung darstellt.

Hier spielen Schifffahrt, große Distanzen, Muscheln, harte Hindernisse und ständig bewegtes Wasser eine Rolle.

Die Ausrüstung wird entsprechend angepasst. Schwerere Hauptschnüre, starke Vorfächer und robuste Rigs sind notwendig, wenn ein gehakter Karpfen in Richtung scharfer Hindernisse oder städtischer Konstruktionen schwimmen kann.

Karpfenangeln von einem schwimmenden Unterstand in Berlin.

Einer der auffälligsten Teile des Films spielt in Berlin.

Das Angeln vom Ufer ist an manchen Stellen immer schwieriger geworden. Deshalb haben lokale Karpfenangler eine ganz andere Lösung entwickelt.

Alan steht ein schwimmendes Plattform mit kleinem Unterstand und Motor zur Verfügung.

Vom Wasser aus kann er Stellen erreichen, die vom Ufer aus nahezu unmöglich zu befischen sind.

Mit großen Binnenschiffen, Yachten, Hausbooten und städtischer Bebauung rund um den Spot ist das Urban Banx in seiner reinsten Form.

Die Rigs werden präzise an interessanten Strukturen platziert, während ausreichend Abstand zu Stellen gehalten wird, an denen ein gehakter Karpfen sofort Probleme verursachen könnte.

Der Spot, der läuft, bekommt mehr Aufmerksamkeit.

Während der Sessions beobachtet Alan ständig, welche Ruten tatsächlich Erfolg bringen.

Wenn eine Zone deutlich mehr Aktivität zeigt, wird dort manchmal eine weitere Rute platziert.

Das klingt logisch, aber viele Karpfenangler decken gerne verschiedene Spots ab, weil jede Rute dann eine andere Chance bietet.

Urban Banx zeigt gerade, warum es manchmal besser ist, zweimal Vertrauen in eine gute Zone zu haben, als eine Rute an einem Platz liegen zu lassen, an dem nichts passiert.

Rigs an das Wasser anpassen

Auch bei den Rigs wird nicht die ganze Tour über exakt dasselbe gefischt.

Alan nutzt vertraute Präsentationen als Ausgangspunkt, passt die Montage aber an, wenn das Wasser es verlangt.

An harten, sauberen Stellen kann eine kompakte Präsentation verwendet werden. Gibt es viel Kraut, wird gezielt nach einer Montage gesucht, die zuverlässig über oder zwischen dem Kraut präsentiert.

Bei Hindernissen wird besonders auf starke Materialien und verschleißfeste Vorfächer geachtet.

Das Wichtigste ist, dass das Rig nach dem Auswerfen oder Ausfahren wirklich gut liegt. Vertrauen in ein Lieblingsrig ist wertvoll, aber das Rig muss auch zum Spot passen.

Weiter nach Leipzig und Nürnberg

Nach Berlin ist die Urban Banx-Roadtrip noch nicht vorbei.

Alan trifft Felix und zusammen suchen sie weiter nach typisch deutschen urbanen Karpfen. Dabei kommen wieder ganz andere Bedingungen vor, von klarem und krautreichem Wasser bis zu großen Industriekanälen.

Felix kennt diese Fischerei bestens und seine Herangehensweise sorgt für spannende Momente.

An manchen Stellen werden Rigs extrem präzise zwischen das Kraut platziert. An anderen Orten müssen große Distanzen geworfen werden, um die Zonen zu erreichen, in denen die Karpfen ziehen.

Alan muss deshalb oft von seiner gewohnten Angelweise abweichen.

Was macht man, wenn man nicht weit genug werfen kann?

Ein interessanter Teil des Films ist, dass Alan auch offen zeigt, wo seine eigenen Grenzen liegen.

Extrem weites Werfen ist nicht seine bevorzugte Art des Karpfenangelns. Im Kanal ist diese Distanz jedoch manchmal notwendig.

Deshalb wird die Ausrüstung angepasst.

Die geflochtene Hauptschnur wird gegen Nylon getauscht, um leichter Distanz zu gewinnen, während eine ausreichend starke Vorfachschnur wegen scharfer Muscheln und anderer Hindernisse erhalten bleibt.

Wenn selbst das nicht ausreicht, werden andere Lösungen gesucht.

Das ist vielleicht eine der wichtigsten Lektionen aus dem Film: Es geht nicht darum, stur an der gewohnten Angelmethode festzuhalten. Es geht darum, das Problem zu lösen, das das Gewässer in dem Moment stellt.

Ein Kanal voller Schifffahrt und Hindernisse

Die letzte Etappe der Tour führt Alan und Felix zu einem großen Industriekanal.

Züge fahren über den Spot, Verkehr bewegt sich am Wasser entlang und riesige Schiffe passieren regelmäßig die Ruten.

Unter Wasser liegen außerdem Muscheln und allerlei urbane Hindernisse.

Deshalb geht es hier vor allem um Kraft und Zuverlässigkeit.

Die Ruten, Hauptschnur, Leader und Vorfach müssen stark genug sein, um einen gehakten Karpfen unter Kontrolle zu halten. Jede Schwachstelle kann an so einem Gewässer sofort bestraft werden.

Den Mut haben umzuziehen, obwohl es gerade gut läuft

Eines der interessantesten Dilemmata des Films entsteht, wenn ein Spot endlich richtig läuft.

Bleiben, weil die Karpfen eindeutig da sind, oder auf lokales Wissen vertrauen und in eine neue Zone ziehen, die vielleicht noch mehr Potenzial hat?

Solche Entscheidungen machen eine Roadtrip-Serie wie Urban Banx unvorhersehbar.

Mit nur neun Nächten zur Verfügung kann man nicht überall lange bleiben. Manchmal muss man etwas, das funktioniert, aufgeben, um zu entdecken, was anderswo möglich ist.

Ob so eine Entscheidung klug ist, darf der Zuschauer selbst herausfinden.

Neun Nächte, fünf Städte und ein großes Abenteuer

Urban Banx Germany ist am Ende viel mehr als eine Sammlung von Karpfenfängen.

Der Film handelt vom Suchen, Freunde treffen, minimalem Gepäck in den Bus werfen und weiterfahren. Vom Mitten in der Nacht Rigs neu platzieren, kaltem Regen trotzen und ein paar Stunden später schon in einer komplett anderen deutschen Stadt stehen.

Dabei wechseln sich kleine Parkseen, riesige Stadtgewässer und industrielle Kanäle ständig ab.

Die Taktik muss sich deshalb ständig ändern.

Warum Urban Banx Germany schauen?

Wer Alan Blair und die originalen Urban Banx-Videos kennt, weiß ungefähr, was ihn erwartet: viel Energie, Humor, unerwartete Locations und vor allem ein riesiger Drang, irgendwo einen Karpfen zu finden.

Aber diese deutsche Ausgabe legt noch eine ordentliche Schippe drauf.

Die Dimension mancher Gewässer ist enorm, die Spots werden immer verrückter, und Alan fischt zusammen mit verschiedenen deutschen Karpfenanglern, die jeweils ihre eigene Herangehensweise und lokales Wissen mitbringen.

Es gibt schwierige Momente, in denen scheinbar nichts passiert, und Phasen, in denen sich plötzlich alles ändert.

Und natürlich werden während neun Nächten Urban Carp Fishing auch einige Fische gefangen, die die Reise unvergesslich machen.

Welche Karpfen das genau sind, wo die außergewöhnlichsten Fänge stattfinden und wie die letzte Nacht verläuft...

Dafür muss Urban Banx Germany vor allem selbst erlebt werden.

Frequently asked questions

Was ist Urban Banx Germany?
Urban Banx Germany ist ein Nash Tackle-Film, in dem Alan Blair neun Nächte lang durch Deutschland reist, um in und um verschiedene Großstädte auf Karpfen zu angeln. Der Fokus liegt auf mobilem urbanem Karpfenangeln und dem Entdecken besonderer Stadtgewässer.
Wer fischt bei Urban Banx Germany?
Alan Blair steht im Mittelpunkt des Films und angelt unterwegs gemeinsam mit verschiedenen deutschen Karpfenanglern und Freunden, die ihr lokales Wissen nutzen, um interessante Gewässer und Spots zu finden.
Wie lange dauert die Urban Banx Germany-Tour?
Die Roadtrip dauert neun Nächte. In dieser Zeit werden fünf verschiedene deutsche Städte besucht.
Welche Gewässer werden befischt?
Der Film zeigt verschiedene Formen des urbanen Karpfenangelns, darunter Parkseen, große Stadtgewässer, Flüsse und Industriekanäle. Dadurch ändert sich die Taktik während der Tour immer wieder.
Ist Urban Banx nur auf große Karpfen ausgelegt?
Nein. Die ursprüngliche Idee hinter Urban Banx dreht sich genau um die Kombination aus Karpfen, Spots, Leuten und Abenteuer. Ein besonderer urbaner Fang muss nicht der größte Fisch im Gewässer sein, um unvergesslich zu werden.
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