Ein dänisches Karpfenabenteuer auf großem Wasser
Karpfenangeln auf einem großen und wilden Gewässer erfordert Vorbereitung, Anpassungsfähigkeit und viel Durchhaltevermögen. Am Lake Sorø in Dänemark stellen sich Danny Fairbrass und Peder Lichtenberg genau dieser Herausforderung.
Das Gewässer umfasst mehr als 1.000 Acres und beherbergt nur einen begrenzten Karpfenbestand. Die Ufer sind mit Schilf und ausgedehnten Seerosenfeldern bewachsen, während Wind, Regen und große Distanzen das Angeln zusätzlich erschweren.
Das Ziel dieser Thinking Tackle-Session ist zunächst bescheiden: einen dänischen Karpfen fangen. Trotzdem wissen Danny und Peder, dass große und alte Fische unterwegs sind. Um mit ihnen in Kontakt zu kommen, müssen sie ständig suchen, umsetzen und ihre Ausrüstung an die Bedingungen anpassen.
Start in einer großen Bucht mit Seerosenfeldern
Der erste Spot liegt in einer weiten Bucht mit großen Seerosenfeldern. Auf den ersten Blick wirkt die Umgebung besonders attraktiv. Der Schutz, das flache Wasser und der Pflanzenbewuchs bieten den Karpfen verschiedene sichere Routen.
Gleichzeitig erschwert der Bewuchs das Angeln. Die Mitte der Bucht ist sehr weich und enthält wahrscheinlich viel Schlamm und Fadenalgen. Näher an den Pflanzen gibt es härtere und flachere Stellen, aber dort muss ein gehakter Karpfen schnell aus den Seerosen gehalten werden.
Bevor die Ruten ausgelegt werden, besprechen Danny und Peder, wie sie den verfügbaren Raum aufteilen. Eine Rute wird am Schilfrand platziert, eine andere mitten in den Seerosen und eine dritte an der gegenüberliegenden Seite der Bucht. Peder verteilt seine eigenen Ruten über das offene Wasser.
Ein Echolot nutzen, um Karpfen zu lokalisieren
Peder nutzt ein Echolot, um den Grund und mögliche Fischaktivität zu erkunden. Auf dem Display sieht er verschiedene große Formen mit deutlichen Schatten.
Durch seine Erfahrung kann er Form, Position und Schatten der Signale interpretieren. Seiner Meinung nach handelt es sich um mehrere große Fische. Für Danny, der weniger Erfahrung mit dieser Art von Gerät hat, ist es besonders lehrreich zu sehen, wie viele Informationen ein gutes Echolot liefern kann.
Ein Echolot zeigt dir nicht automatisch, wo du angeln sollst. Es ist vor allem ein Hilfsmittel, um Tiefenunterschiede, harte Stellen, Pflanzenbewuchs und mögliche Fischaktivität zu erkennen. Danach musst du trotzdem prüfen, ob das Rig dort sicher und effektiv präsentiert werden kann.
Ausrüstung an das schwere europäische Karpfenangeln anpassen
Danny merkt schnell, dass ein Teil seiner normalen Ausrüstung für diese Session nicht geeignet ist. Die weiten Distanzen, das Angeln vom Boot aus und die große Menge an Pflanzen erfordern ein deutlich schwereres Setup.
Er ersetzt seine leichteren Leader durch 30 lb Kontour Kamo. Dieses dickere Material ist widerstandsfähiger gegen Pflanzen und Hindernisse. Als Hauptschnur verwendet er 15 lb sinkende geflochtene Schnur, die viel Kraft bietet und gut absinkt.
Für die Vorfächer wählt Danny ein schwer beschichtetes Material mit 50 lb Tragkraft. Das gibt ihm mehr Sicherheit, wenn ein Karpfen durch die Seerosen schwimmt oder an Hindernissen entlangzieht.
Auch die Banksticks und die Bissanzeige werden angepasst. Die Ruten stehen weit im Wasser und müssen stabil abgestützt werden. Leichtes Material, das unter normalen Bedingungen gut funktioniert, kann hier verbiegen oder sich lösen.
Verschiedene Bleisysteme für unterschiedliche Böden
Der Boden bestimmt, welches Bleisystem Danny verwendet. Rund um die Seerosen ist der Boden weich und enthält viel organisches Material. Dort entscheidet er sich für eine Helicopter-Montage.
Bei einer Helicopter-Montage kann das Vorfach höher am Leader befestigt werden. Dadurch kann das Blei tiefer in den weichen Boden einsinken, ohne das Rig komplett nach unten zu ziehen.
Auf hartem Boden wechselt Danny zu einem schweren COG-System. Er verwendet ein 6 oz Blei, das von der Mitte belastet wird. Sobald ein Karpfen die Vorfachschnur streckt, steigt der Widerstand schnell von fast nichts auf das volle Gewicht des Bleis.
Die Wahl zwischen diesen Systemen wird also nicht nur durch Vorlieben bestimmt. Die Festigkeit des Bodens und die Art, wie das Rig landet, sind entscheidend.
Robuste Spinner-Rigs für Seerosen und Schilf
Danny hat großes Vertrauen in Spinner-Rigs. Für diese Session macht er die Montage extra robust, damit sie zu den Bedingungen passt.
Er verwendet einen Long Shank X-Haken Größe 2 in Kombination mit schwer beschichtetem Vorfachmaterial. Der lange Hakenschaft hilft dem Haken, sich schnell zu drehen. Die gerade Spitze sorgt für ein direktes Anhaken.
Auf den Haken wird ein Gewicht von 0,4 Gramm gesetzt. Dadurch wird die Hakenspitze schwerer. Sobald der Köder aufgenommen wird, will die Spitze nach unten drehen und Kontakt mit der Unterlippe herstellen.
Ein Spinner-Rig hat außerdem den Vorteil, dass der Haken schnell gewechselt werden kann. Das ist beim Bootsfischen wichtig. Danny bereitet mehrere Haken mit Köder und Hakenblei vor und bewahrt sie im Boot auf.
Ein steifer Hair für große Hakenköder
Für den Hakenköder verwendet Danny einen Hair aus 30 lb Arma-Kord. Dieses steife Geflecht liegt sauber und verheddert sich weniger schnell.
Das ist wichtig, weil mit großen Hakenködern gefischt wird und andere Fische die Präsentation verschieben können. Ein sehr flexibler Hair kann dadurch um den Haken schlagen oder falsch liegen.
Mit dem steiferen Material bleibt die Präsentation besser nutzbar, wenn der Köder mehrfach untersucht wird. Sobald ein Karpfen auftaucht, muss das Rig trotzdem gut anhaken können.
Snowman-Präsentationen von Peder
Peder fischt mit einer Snowman-Präsentation. Er kombiniert eine gehärtete Fischmehlboilie von 24 Millimeter mit einem auffälligen Pop-up, das mit King Crab behandelt wurde.
Indem er den Pop-up über die schwere Bodenboilie setzt, entsteht ein teilweise ausbalancierter Hakenköder. Der Karpfen kann ihn leichter aufnehmen, während die Größe hilft, die Montage selektiver und robuster zu machen.
Peder verwendet eine flexible Rute mit 30 lb N-Trap Soft. Da er seine Rigs auf härteren Stellen im offenen Wasser platziert, kann er mit einer Leadclip-Montage angeln.
Sein Vertrauen in diese Hakenköder basiert auf früheren Erfolgen an vergleichbaren großen und dünn besetzten Gewässern.
Rigs präzise mit dem Boot ausfahren
Das Ausfahren einer Rig scheint einfach, aber auf großem Wasser muss jeder Handgriff sorgfältig ausgeführt werden. Der Wind kann Boot und Schnur schnell seitlich verdrängen.
Peder empfiehlt, bei Seitenwind etwas windaufwärts zurück zum Spot zu fahren. Während das Boot ans Ufer fährt, zieht der Wind die Schnur allmählich gerade. Zurück bei den Ruten kann die Schnur gespannt werden, ohne eine große Bogen über das Wasser zu machen.
An manchen Stellen wird die geflochtene Hauptschnur mit einer Stange über den Seerosen gehalten. Sobald ein Karpfen anbeißt, bleibt die Schnur dadurch zunächst aus den Pflanzen.
Außerdem werden Captive Backleads verwendet, um die Schnur nahe am Ufer schnell absinken zu lassen. Das verringert die Gefahr, dass Freizeitschifffahrt oder andere Wassernutzer die Schnüre durchkreuzen.
Bootsvorbereitung verhindert kostbare Zeitverluste
In den ersten Tagen merkt Danny, dass er nicht alles, was er braucht, im Boot bereitgelegt hat. Ein fehlender Wirbel oder Ersatzhaken kann bedeuten, dass man komplett zurück ans Ufer muss.
Deshalb bereitet er ein spezielles Boot-Set vor. In einem Eimer bewahrt er Blei, Backleads, Ersatzteile und fertige Haken mit Hakenködern auf. Außerdem nimmt er ein Multitool, eine Schere und ein Handtuch mit.
Nach einem Biss kann der Fisch im oder neben dem Boot gehalten werden, während ein neuer Haken montiert und die Rig neu platziert wird. Erst danach wird zurückgefahren.
An einem Spot in 100 bis 300 Meter Entfernung spart das viel Zeit und körperliche Anstrengung.
Der erste dänische Karpfen
Nach etwa 24 Stunden bekommt Peder den ersten echten Biss der Session. Der Fisch wird vom Boot aus gedrillt und sicher gelandet.
Der Karpfen wiegt 9,3 Kilo. Auf einem Gewässer mit kleinem Bestand ist jeder Fang ein großer Erfolg. Das erste Ziel der Session ist damit erreicht.
Der Biss erfolgt gegen das letzte Licht, nachdem zuvor einige Karpfen im Gebiet gesichtet wurden. Das bestätigt, dass die Fische die Zone tatsächlich besuchten, auch wenn es lange dauerte, bis eine Rig wirklich aufgenommen wurde.
Dennoch entscheiden sich Danny und Peder nicht automatisch zu bleiben. Ein Fang bedeutet noch nicht, dass eine große Gruppe Karpfen anwesend ist.
Wann sollte man auf großem Wasser umziehen?
Ein Umzug auf einem großen See ist eine große Aktion. Die Bivvies, Boote, Ruten und das ganze restliche Equipment müssen eingepackt und über große Entfernungen transportiert werden.
Deshalb will Danny nur umziehen, wenn es einen klaren Grund gibt. Peder sieht das anders. Wenn ein Spot nach einer ganzen Nacht kaum Signale liefert, sucht er lieber weiter.
Ihre Gespräche zeigen, dass es keine feste Regel gibt. Einerseits will man nicht weggehen, kurz bevor die Karpfen kommen. Andererseits kann stures Sitzenbleiben die ganze Session kosten.
Wichtige Signale sind sichtbare Fischaktivität, Bisse an mehreren Ruten, Informationen von anderen Karpfenanglern, Windrichtung und das, was man auf dem Echolot sieht.
Suche mit Boot, Echolot und Drohne
Wenn der erste Spot wenig bringt, erkunden Peder und das Team verschiedene Bereiche des Sees. Sie schauen sich Buchten, tiefe harte Stellen und große Krautfelder an.
Nicht jeder vielversprechende Platz zeigt klare Karpfensignale. In tieferem Wasser sind Fische zudem schwerer auf dem Echolot zu erkennen.
Später wird mit der Drohne zufällig eine Gruppe Karpfen entdeckt. Auf einem Gewässer von über 1.000 acres ist es fast unmöglich, jede Zone vom Ufer aus gut zu überblicken.
Die Drohne wird deshalb als zusätzliches Suchmittel eingesetzt. Dabei ist es wichtig, andere Karpfenangler und Erholungssuchende nicht zu stören.
Opportunistisches Angeln entlang der Seerosenfelder
Nachdem Karpfen auf der gegenüberliegenden Seite gefunden wurden, zieht das Team erneut um. Der neue Spot bietet Zugang zu Seerosenfeldern, Schilfgürteln und verschiedenen Hindernissen.
Danny platziert seine Rigs etwa eine Rutenlänge von den Seerosen entfernt. Er will nah genug angeln, um vorbeiziehende Karpfen zu erwischen, aber nicht so nah, dass jeder Biss sofort in eine gefährliche Situation führt.
Es wird wenig gefüttert. Das ist keine Taktik für offenes Wasser, bei der ein großer Futterplatz aufgebaut wird. Die Ruten werden als einzelne Fallen entlang wahrscheinlicher Routen ausgelegt.
Eine der Ruten wird mit Tigernüssen befischt. Danny hat großes Vertrauen in dieses Futter und erwartet, dass fast jeder Karpfen eine gut präsentierte Tigernuss nimmt.
Ein unerwarteter Karpfen von über 50 lb
An der neuen Stelle bekommt Peder erneut einen Biss. Er untersucht gerade selbst eine andere Zone, weshalb Danny die Rute übernimmt.
Der Drill wird zu einer chaotischen Aktion. Das Boot muss zurück ans Ufer, weil das Kescher fehlt, und dann verheddert sich der Motor in Pflanzen. Schließlich gelingt es, die Schnur zu befreien und den Karpfen zu landen.
Der alte Spiegelkarpfen wiegt 50 lb und 8 oz. Er ist einer der größten Fische im Gewässer und genau der wilde dänische Karpfen, wegen dem sie gekommen sind.
Obwohl Danny die Rute aufnimmt und den Fisch landet, sieht er den Fang als gemeinsame Leistung. Peder fand den Spot, legte das Rig aus und vertraute auf seine bewährte Hakenshow.
Warum ein starker Fluorocarbon-Leader notwendig ist
Der große Spiegler schwimmt während des Drills durch die Seerosen. Mit gleichmäßigem Druck wird der Fisch schließlich aus den Pflanzen gezogen.
Der 30 lb Kontour Kamo Leader spielt dabei eine wichtige Rolle. Das Material ist dick und abriebfest genug, um an Hindernissen entlang zu gleiten. Gleichzeitig kann es bei Zug durch Seerosenstängel schneiden.
Ein zu dünner Leader würde unter diesen Bedingungen schneller beschädigt werden. Eine falsche Materialwahl kann nicht nur einen Fisch kosten, sondern auch eine unsichere Situation schaffen, bei der der Karpfen mit Schnur und Montage zurückbleibt.
Passe deinen Leader deshalb immer an Pflanzen, Steine, Äste und die Entfernung, auf die du fischst, an.
Die Hakengröße und Rig-Mechanik verfeinern
Danny und Peder verwenden unabhängig voneinander Unterleinen von etwa sechs Inch. Diese Länge bietet ausreichend Bewegungsfreiheit, ohne dass der Karpfen den Köder zu weit verlagern kann, bevor das Blei spürbar wird.
Danny legt großen Wert auf die Dreh-Eigenschaften seines Hakens. Der Long Shank X dreht sich durch seinen langen Schaft schnell in eine stechende Position.
Das 0,4 Gramm Shot-on-the-Hook hilft, die Spitze in den unteren Bereich des Mauls zu bringen. Ein Zinker in der Mitte der Unterleine sorgt dafür, dass das Material am Grund liegt.
Die Unterleine wird vor dem Einsatz mit Dampf gestreckt. Außerdem zieht Danny jeden Knoten sehr fest an. Ein Knoten muss bei der Vorbereitung stärker belastet werden als ein Karpfen ihn während des Drills beanspruchen kann.
Kurze Leader sind vom Boot aus praktischer
Danny verwendet etwa fünfzehn Fuß Fluorocarbon als Leader. Früher fischte er mit deutlich längeren Stücken, was sich jedoch als unpraktisch erwies.
Wenn die Hauptschnur schlaff wird, kann ein langer und steifer Fluorocarbon-Leader von der Molen-Spule springen. Das führt schnell zu Schlaufen und Knoten.
Mit etwa anderthalb Rutenlängen behält er den Schutz rund um das Rig bei, während das Material besser handhabbar bleibt.
Dies ist ein klares Beispiel dafür, wie Erfahrung auf großen Gewässern zu praktischen Anpassungen führt. Mehr Material bedeutet nicht automatisch mehr Sicherheit oder bessere Ergebnisse.
Der letzte Umzug zur Windseite
Trotz mehrerer Fänge bleibt Danny selbst lange ohne Karpfen. Nach fünf Tagen Bootfahren, Rigs auslegen und Standortwechsel wird die Session mental zunehmend anstrengend.
Peder findet schließlich Karpfen auf der anderen Seite des Sees, wo der Wind das Wasser gegen Schilf- und Seerosenfelder drückt. Dort fängt er erneut einen Karpfen und sieht mehrere Fische sich bewegen.
Mit noch etwa 24 Stunden verbleibend entscheidet das Team sich für einen letzten Umzug. Der Wind wird immer stärker und verursacht hohe Wellen auf dem großen See.
Dank Peders großem Aluminiumboot können die Rigs dennoch sicher platziert werden. Die Ruten werden über die Bucht verteilt, um verschiedene Routen abzudecken.
Vier Karpfen in der letzten Nacht und am Morgen
Im Dunkeln folgt endlich ein Biss an einer von Dannys Ruten. Das Boot wird durch Schilf und Seerosenfelder gesteuert. Peder befreit die Schnur, indem er verschiedene Pflanzenstängel löst.
Der erste Karpfen wiegt 35 lb. Nach fünf Tagen ohne eigenen Biss ist die Erleichterung groß.
Doch damit nicht genug. Am Morgen folgen noch drei Karpfen, darunter Fische von 26 lb, 38 lb und 38 lb 4 oz.
Eine Session, die lange Zeit nach einem Blank aussah, verwandelt sich innerhalb weniger Stunden in ein außergewöhnliches Ergebnis. Die Karpfen sind letztlich doch in großer Zahl vorhanden, aber erst am letzten Spot liegen die Rigs genau auf ihrer Route.
Was lernst du aus diesem Thinking Tackle-Video?
Dieses Video zeigt, wie wichtig Vorbereitung beim Karpfenangeln auf großem Wasser ist. Bootsausrüstung, Ersatzteile, starke Leader und fertige Rigs müssen im Voraus gut organisiert sein.
Außerdem lernt man, wie Danny und Peder ihr Lot-System an weiche und harte Böden anpassen. Die Helikopter-Montage wird auf weichen Stellen eingesetzt, während ein schweres COG-System auf härterem Grund verwendet wird.
Auch das Lokalisieren der Karpfen spielt eine Hauptrolle. Echolot, Drohne, Sichtbeobachtungen, Windrichtung und Informationen von anderen Anglern werden kombiniert, um neue Bereiche auszuwählen.
Die wichtigste Lektion ist vielleicht, dass man auf einem weitläufigen Gewässer keine Angst haben sollte, den Platz zu wechseln. Ein einzelner Fang bedeutet nicht immer, dass man die Gruppe gefunden hat. Wenn mehrere Ruten still bleiben, kann ein neuer Spot die gesamte Session verändern.
Teamwork macht den Unterschied
Danny betont am Ende der Session, wie viel Unterschied Peders Wissen und Einsatz gemacht haben. Der dänische Karpfenangler kennt die Herausforderungen großer Wildgewässer und weiß, wie Rigs vom Boot aus präzise platziert werden müssen.
Während der Fänge ist die Zusammenarbeit ebenfalls entscheidend. Eine Person steuert das Boot, während die andere die Rute hält oder die Schnur aus Pflanzen befreit.
Auch die Kameraleute und Peders Familie tragen zum Endergebnis bei. Auf solchen Gewässern wird eine erfolgreiche Session selten allein aufgebaut.
Die Reise nach Dänemark zeigt nicht nur außergewöhnliche Karpfen, sondern auch, wie viel Vertrauen, Teamwork und Durchhaltevermögen nötig sind, um auf einem großen und dünn besetzten Gewässer erfolgreich zu sein.












