Alex und Ellie Mae reisen zum ersten Mal nach Frankreich, um auf der Forest View Carp Fishery Karpfen zu angeln. Was als spannende und unbekannte Tour beginnt, entwickelt sich zu einer Session mit riesigen Karpfen, schwierigen Bedingungen und unvergesslichen Momenten.
Zum ersten Mal Karpfenangeln in Frankreich
Für viele Karpfenangler ist die erste Reise nach Frankreich etwas Besonderes. Man fährt stundenlang, überquert das Wasser und kommt an einem ganz anderen Karpfengewässer an. Größere Fische, andere Bedingungen und oft eine ganz andere Art zu angeln als zu Hause gewohnt.
Im Video First Time Fishing In France And They Caught MONSTERS | Alex and Ellie Mae begleiten wir Alex und Ellie Mae bei ihrer ersten französischen Karpfensession auf der Forest View Carp Fishery im Süden Frankreichs. Gemeinsam mit Chloe und Shaun von CarpING Couple reisen sie zum Gewässer. Die Erwartungen sind hoch, aber gleichzeitig auch die Spannung, denn sie haben noch nie auf Karpfen dieser Größe gefischt.
Die Reise beginnt intensiv. Von Dover nehmen sie die Fähre nach Calais, danach folgt eine Fahrt von etwa sieben bis acht Stunden Richtung Süden. Angekommen muss schnell aufgebaut werden, denn das Wetter schlägt um und es regnet in Strömen.
Ankommen, aufbauen und sofort angeln
Nach der Ankunft auf der Forest View Carp Fishery nehmen sich Alex und Ellie Mae zunächst Zeit, den Spot zu erkunden. Sie bekommen eine großzügige Doppel-Swim mit viel Wasser vor sich. Die Ruten werden vorbereitet, das Bivvy aufgebaut und es wird nach einem sicheren Abstand zwischen ihrem Spot und dem von Chloe und Shaun auf der anderen Seite des Sees gesucht.
Der erste Abend steht vor allem im Zeichen des Ankommens. Normalerweise würde der erste Tag vielleicht vor allem zum Beobachten genutzt werden, doch da die Nacht naht, gehen die Ruten schnell ins Wasser. Das erweist sich im Nachhinein als goldrichtige Entscheidung.
In der ersten Nacht bekommt Ellie Mae einen harten Biss. Die Ruten liegen noch nicht lange aus, doch der Fisch zeigt sofort, dass dies keine gewöhnliche Karpfensession wird. Es folgt ein spannender Kampf mit ihrem ersten französischen Karpfen.
Ellie Mae fängt sofort einen riesigen Karpfen
Der erste Fisch der Tour ist gleich ein absoluter Traumfisch. Ellie Mae fängt in ihrer ersten Nacht in Frankreich einen Karpfen von über 71 lb. Für jemanden, der noch nie zuvor auf Karpfen dieser Größe in Frankreich gefischt hat, ist das ein unglaublicher Start.
Die Überraschung ist groß. Sobald der Fisch im Kescher liegt, werden Chloe und Shaun herbeigerufen. Schnell wird klar, dass es sich um einen Karpfen von über 60 lb handelt. Beim Wiegen zeigt sich, dass der Fisch sogar noch schwerer ist: ein riesiger Karpfen von etwa 71 lb 2 oz.
Dieser Moment fasst genau zusammen, warum so viele Karpfenangler von einer französischen Session träumen. Man arbeitet mit größeren Distanzen, anderen Spots und schwereren Fischen, aber wenn es klappt, kann ein einziger Biss eine Erinnerung fürs Leben sein.
Nicht einfach, aber extrem lohnend
Nach so einem Start könnte man fast denken, die Session wird einfach. Doch das Video zeigt das Gegenteil. Forest View ist kein Gewässer, in dem die Bisse von selbst kommen. Die Fische sind groß, schlau und nicht ständig aktiv.
Alex und Ellie Mae müssen ihre Taktik ständig überdenken. Tagsüber holen sie die Ruten regelmäßig ein, ruhen sich am Spot aus und konzentrieren sich auf die besseren Beißzeiten. Vor allem der späte Nachmittag, Abend und die Nacht scheinen wichtiger zu sein, als den ganzen Tag durchzufischen.
Auch die Rigs und Präsentationen werden an den Gewässerboden angepasst. Da der See ziemlich viel Schlamm enthält, wählen sie leichtere Bleigewichte und etwas längere Rigs. So bleibt die Montage besser präsentierbar, wenn das Blei etwas im weichen Boden einsinkt.
Vertrauen in die eigene Taktik bewahren
Ein starker Punkt im Video ist, dass Alex und Ellie Mae nicht nach jeder ruhigen Phase sofort alles umwerfen. Sie angeln mit Rigs, denen sie vertrauen, wie Multi-Rigs und Reverse Stiff Hinges. Dabei testen sie verschiedene Hakenköderfarben und Präsentationen, um herauszufinden, worauf die Karpfen reagieren.
Dieses Vertrauen ist beim Karpfenangeln in Frankreich wichtig. Gerade an einem Gewässer mit großen, erfahrenen Fischen ist es verlockend, ständig zu wechseln. Doch zu viel Veränderung kann Unruhe bringen. Manchmal ist es besser, kleine Anpassungen vorzunehmen, aber die Basis der Taktik beizubehalten.
Der erste große Fisch kam auf eine weiße Präsentation. Deshalb wird weiter mit unter anderem weißem Hakenköder und Snowman-Präsentationen gefischt. Nicht weil eine Farbe immer heilig ist, sondern weil man während einer Session aus dem Geschehen lernen muss.
Alex fängt sein eigenes französisches Monster
Kurze Zeit später ist auch Alex an der Reihe. In der Nacht fängt er einen Karpfen namens 007, der etwa 61 lb wiegt. Damit ist auch seine erste französische Tour direkt ein Erfolg.
Der Fisch macht großen Eindruck. Alex sagt, sie hätten nie erwartet, so früh in der Tour solche Fische zu fangen. Für beide ist es eine komplett neue Erfahrung. Große französische Karpfen verlangen Ruhe, Vorbereitung und einen guten Umgang mit der Situation, sobald der Biss kommt.
Mit einem Siebziger für Ellie Mae und einem Sechziger für Alex kann die Tour eigentlich nicht mehr schiefgehen. Doch der weitere Verlauf erweist sich mental als herausfordernd. Die Bisse bleiben aus und die Bedingungen wechseln.
Eine zähe Phase mit wenig Aktion
Nach den ersten Erfolgen wird die Session schwieriger. Es folgen stille Nächte, wechselhaftes Wetter und wenig klare Aktionen. Die erste Woche ist kalt, mit häufig niedrigen Temperaturen. Später schlägt das Wetter um und die Temperaturen steigen deutlich an.
Durch die wärmeren Tage ändern die Karpfen ihr Verhalten. Tagsüber liegen sie oft in bestimmten Zonen, wo sie sichtbar sind, aber kaum fressen wollen. Es wird mit Zigs, verschiedenen Rigs und kleinen Anpassungen experimentiert, doch die Fische bleiben schwer zu überlisten.
Das macht dieses Video für jeden Karpfenangler nachvollziehbar, der schon mal eine lange Session in Frankreich erlebt hat. Man kann große Fische im Gewässer haben, sie schwimmen sehen und trotzdem kann es tagelang ruhig bleiben. Das gehört zum Angeln auf große Karpfen dazu.
Beobachten mit der Drohne und Muster suchen
In der zweiten Woche versuchen Alex und Ellie Mae, mehr aus den Beobachtungen herauszuholen. Mit Hilfe der Drohne sehen sie, dass die Karpfen tagsüber in tieferen Bereichen hängen, oft in wärmeren Wasserschichten. Abends und frühmorgens ziehen sie mehr in flachere Zonen.
Diese Informationen führen zu einer Anpassung der Taktik. Einer der Spots wird an eine flachere Kante auf der gegenüberliegenden Seite verlegt. Dort gibt es nachts mehrere Signale, Liners und vermutlich sogar einen Pickup, der nicht durchzieht.
Auch wenn das nicht sofort einen Fisch bringt, sind das wertvolle Informationen. Bei einer schwierigen Session muss man manchmal mit kleinen Signalen zufrieden sein. Ein Linienläufer, ein rollender Fisch oder eine andere Route kann schon zeigen, dass man der Lösung näherkommt.
Welse, Frust und trotzdem weitermachen
Wie oft an französischen Gewässern gibt es auch unerwünschte Überraschungen. Alex hat es mit Welsen zu tun, die den Spot stören und die Ruten ordentlich auf die Probe stellen. Nicht jeder Run bedeutet automatisch den Karpfen, auf den man hofft.
Doch das gehört zu so einer Session dazu. Frankreich kann fantastisch sein, aber es ist nicht immer nur große Karpfen und perfekte Bedingungen. Manchmal heißt es suchen, ärgern, neu probieren und akzeptieren, dass man nicht alles kontrollieren kann.
Gerade deshalb fühlen sich die echten Momente umso größer an. Und diese Momente kommen am Ende auch.
Eine Tour mit zwei 70-Pfündern und einem 60-Pfünder
Am Ende der Session blicken Alex und Ellie Mae auf zwei harte, aber erfolgreiche Wochen zurück. Die Tour war mental anspruchsvoll, mit langen ruhigen Phasen und viel Suche nach der richtigen Taktik. Trotzdem enden sie mit Fischen, von denen viele Karpfenangler nur träumen.
Ellie Mae beendet die Tour mit zwei 70-Pfündern, während Alex sein französisches Abenteuer mit einem 60-Pfünder krönt. Für eine erste Frankreich-Tour ist das ein außergewöhnliches Ergebnis.
Was vor allem bleibt, ist, dass dies keine einfache Runsession war. Sie mussten für ihre Chancen arbeiten. Die Fische kamen nicht von selbst. Gerade deshalb sind die Fänge umso besonderer.
Was du aus dieser französischen Karpfensession mitnehmen kannst
Dieses Video zeigt schön, was das Karpfenangeln in Frankreich so besonders macht. Man angelt oft auf große Karpfen, aber Erfolg erfordert mehr als nur das Auslegen der Ruten. Man muss den Gewässerboden verstehen, die Rigs anpassen, Beißzeiten erkennen und weiter nach Mustern suchen.
Außerdem zeigt die Session, wie wichtig Vertrauen ist. Vertrauen in den Spot, das Rig, den Hakenköder und die eigene Angelweise. Alex und Ellie Mae ändern nicht blind alles, sondern treffen kleine Entscheidungen basierend auf dem, was sie sehen und erleben.
Für Karpfenangler, die von ihrer ersten Frankreich-Tour träumen, ist dieses Video definitiv sehenswert. Nicht nur wegen der riesigen Fische, sondern vor allem, weil man sieht, wie echt so eine Session sein kann: lange Stunden, wenig Aktion, viel Zweifel und dann plötzlich ein Fisch, der alles wettmacht.












